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meine Pflicht, meine Reue mich zu der gekränkten Gattin rufen! Leben Sie wohl!“ Ferral ſtürzte zur Thür. „Halt! Wohin?“ rief ihm Weidner nach. „Sie haben es gehört,“ war die haſtige Antwort, „zu ihr, der ich unausſprechlich wehe that! Jeder Augen⸗ blick, bis ich Thereſen wiederſehe, iſt mir eine namenloſe Folter!“ „Nun denn,“ entgegnete Weidner,„Sie haben nicht nöthig weit zu gehen. Ihre Frau iſt in meinem Hauſe, hier im erſten Stock, bei meiner Frau und Pau⸗ linen.“ „Wäre es möglich?!“ ſtammelte Ferval, in deſſen Antlitz Schmerz und Entzücken mit einander rangen. „Thereſe hier?— O, mein Gott—“ ſetzte er plötzlich entmuthigt mit bebender Stimme hinzu.„Ich bereitete ihr furchtbare Qualen,— ſie wird mich verachten, mich nicht ſehen wollen!“ 3 „Ihre Frau erwartet Sie hier ſeit einer Stunde,“ antwortete Weidner,„das wird Ihnen genügen, nach Allem was vorgegangen, nicht auch an ihrer Liebe zu zweifeln!“ Ferval blickte Weidner erſchüttert an, eilte auf ihn zu, und preßte den wackeren Mann ſchluchzend an ſich. Dann ſtürmte er wie raſend fort, zur Thür der


