Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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„So iſt es wirklich geſchehen, was der Unglückliche dort ſagt?“ ſtöhnte Landsberger und ſchlug entſetzt die Hände zuſammen.

Weidner und Ferval ſtanden eine geraume Weile erſchüttert da. Der Fabrikant ermannte ſich zuerſt.

„Der arme Anton kann hier nicht bleiben!“ ſagte er, auf Anton deutend.—„Lauft, oder ſeid Ihr zu an⸗ gegriffen, Landsberger, ſo ſchickt einen meiner Leute um einen Fiaker. Was Anton im Wahnſinn that, wie ich befürchte, iſt nicht zu ändern, wir werden dem weiter nach⸗ forſchen und die nöthige Anzeige machen. Für den un⸗ glücklichen Burſchen ſelber iſt wohl das Beſte, er kommt ſogleich in's Irrenhaus!“

„In's Irrenhaus!“ murmelte Landsberger ſchmerz⸗ lich vor ſich hin.—„Ich ſagte es ihm voraus!“

„Kommen Sie, Herr von Ferval,“ fuhr Weidner fort,„Sie haben Vieles wieder gut zu machen!“

Der Angeredete fuhr aus ſeiner Erſtarrung auf.

„Ja, ja! Mein armes Weib, meine Thereſe,“ rief er leidenſchaftlich.—„Ich muß zu ihr, ſie anflehen, daß ſie mir vergebe! O, mein Gott, ich war ſo thöricht, ſo verblendet, an Thereſen's Tugendhaftigkeit zu zwei⸗ feln! Stahl iſt ein Teufel! Entſchuldigen Sie mich, Herr von Weidner, ich muß fort, muß zu ihr hinaus. Sagen Sie Pauline, daß ich ſie nicht ſehen könne, daß