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Jeetzt riß er das Schreiben daraus hervor, durch welches Stahl in ſo grauſamer Weiſe Thereſe bei ihm verdächtigt hatte.
. Keines Wortes mächtig, drückte er es Weidner in die Hand. 3
Dieſer entfaltete es auf den Papieren und las es.
Das Antlitz des Fabrikanten überflog der Ausdruck einer freudigen Ueberraſchung.
„Ja, ja, dieſelbe Handſchrift!“ rief er lebhaft, als er geendet hatte.„Es ſind die Schriftzüge des Barons.“
„Welches Barons?“ ſtammelte Ferval.
„Der Baron Lenz iſt, wie dieſe Liſette, ein Werk⸗ zeug Stahl's!“ entgegnete Weidnexr.„Mir iſt jetzt Alles klar, Herr von Ferval, Sie haben Ihrer Gattin ein großes Unrecht gethan!“
Ferval ſchlug den Blick zu Boden.
„Wie aber mögen die Papiere des Baron Lenz in die Hände des armen Burſchen gekommen ſein?“ fuhr Weidner fort.
„Wer redet vom Baron?“ röchelte der Wahn⸗ ſinnige am Boden.„Ich erſtach ihn, weil er mir die Julie entführen wollte,— hättet ſie ſehen ſollen, wie ſie zuckte, als ich ihr die Kehle eindrückte,— Niemand hat ein Recht auf ſie, als ich!— Niemand!— Gebt mir das Meſſer!“
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