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Plötzlich ſtieß der arme Wahnſinnige einen gellen⸗ den Schrei aus. Er hatte das große Brotmeſſer ge⸗ wahrt, das neben dem Teller der Frau Nettel lag,
Haſtig griff Anton nach dieſem Meſſer.
Mit Blitzesſchnelle packte Landsberger den Arm des Unglücklichen.
„Was willſt Du mit dem Meſſer 2“ rief der Alte entſetzt.
„Laß mich los!“ ſchrie der Angeredete, indem er eine Anſtrengung machte, ſeinen Arm von der kräftigen Fauſt Landsberger's zu befreien.„Was hinderſt Du mich? Du haſt vollends keine Urſache mich zu hindern— ich kenne Dich wohl— Du biſt der Vater Landsberger — ja, ja,“ fuhr er wie träumeriſch fort.„Du biſt ihr Vater— ihr Vater— und ich komme von ihr— ich habe ſie umgebracht!“
Frau Nettel ſchrie auf, Landsberger ſtarrte, außer ſich vor Schreck, den Unglücklichen an.
„Die Julie?“ ſtammelte er,„Du hätteſt die Ju⸗ lie— 2“*
Anton brach plötzlich in ein ſchneidendes Gelächter aus. Er blickte wild auf.
„Wer redet von der Julie?“ ſchrie er, während ſeine Züge krampfhaft zuckten.„Sie iſt todt, und ihr Verführer auch,— wollten ſie nicht die Papiere, um


