Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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„O weh, mein Kopf—!“ ſtöhnte er.—„Das brennt— mein Hirn verbrennt— gebt mir Wein!“

Und er taumelte zum Tiſch..

„Ihr Blut getrunken?“ fuhr er fort und brach in krampfhaftes Lachen aus—„Wie hätte ich's können —? Es wäre luſtig geweſen, und man will ja, ich ſoll luſtig ſein—!— Wie hätte ich's trinken können— ich habe ſie ja erdroſſelt!“

„Jeſus Maria!“ ſchrie Frau Nettel, ſich bekreu⸗ zigend, indem ſie zu ihren Kindern ſprang, dieſe mit ihrem Körper ſchützend.„Der Toni iſt—“

Die Frau ſtockte in ihrer Angſt.

Landsberger aber trat an Anton heran.

„Was redeſt Du da für tolles Zeug?“ brummte er begütigend.—„Komm' in Deine Kammer,ich bringe Dir Waſſer, lege Dich ſchlafen, Toni, Du biſt krank!“

Anton ſtützte ſich auf den Tiſch und ſtarrte drüber hinweg.

„Schlafen? Ja, ſie ſchlafen auch,“ murmelte er anfänglich dumpf, dann lauter ſeine Stimme erhebend, „ſie und der Baron, der Verführer! Ich verhalf ihnen dazu!— Aber auch ich muß hinüber— denn ſonſt— ſonſt iſt er jenſeits allein bei ihr— und ich—? Was will ich denn?“

Antons leerer Blick ſuchte nach Etwas auf dem Tiſche.

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