Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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Als er auf die Straße kam, dunkelte es bereits. Die Leute, welche an ihm vorüberſchritten, unterſchieden daher nur undeutlich ſeine verſtörten Züge und ſahen nicht d die Blutstropfen auf ſeinen Wangen.

Der Unglückliche erreichte das Glacis; er durch⸗ renztr dasſelbe keuchend und d den ſtieren Blick auf den Boden geheftet.

Bisweilen war es, als mühe er ſich unter der Flucht verworrener Bilder, die auf ihn einſtürmten und ſeine Sinne in wildem Taumel umkreisten, einen Gedanken feſtzuhalten. Dann blieb er einige Sekunden lang mit angſtvoll umherirrendem Blicke ſtehen, fuhr mit den Hän⸗ den krampfhaft zu den Schläfen, ſtöhnte und eilte weiter.

So erreichte er die Vorſtadt Roßau.

Als er in die Schmidtgaſſe einbog, mußte er einen furchtbaren brennenden Schmerz im Gehirn empſinden, denn er ſchleuderte den Hut vom Kopf, preßte beide Hände an denſelben und ſtieß ein dumpfes, leiſes Geheul aus. So ſtürzte er vorwärts; wer ihm begegnete, wich ſcheu zur Seite..

Eine Minute noch und er erreichte den Thorweg des Weidneriſchen Hauſes.

Vater Landsberger hatte ſich mit der Frau Nettel und den Kindern in ſeiner kleinen Parterrewohnung um den Tiſch geſetzt, auf dem das Nachtmahl ſtand.