Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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pitel geſchildert ward, befand ſich Thereſe längſt im Weidner'ſchen Hauſe an der Seite Paulinens und der würdigen Hausfrau.

Weidner war ſeit anderthalb Stunden etwa fort, denn er hatte ſich zu Stahl begeben und hinterher, ſeine künftige Schwiegertochter zu beruhigen, zur Kaiſerſtraße und in die Wohnung Ferval's, des Mannes um ſo ſicherer habhaft zu werden. Aber er hatte ſeiner Alten zuvor verſprechen müſſen, dem Gatten Thereſens auch nicht durch ein Wörtchen zu verrathen, wer ihn eigent⸗ lich erwarte.

„Ich bringe ihn ſchon mit, verlaßt Euch darauf!“ hatte Weidner dann geſagt, und war gegangen.

Wir aber müſſen zu dem armen Anton zurück⸗ kehren.

Mit wie glückſeligen Gefühlen war er, nachdem er von Ottilien jene Papiere erlangt hatte, welche den Ba⸗ ron für ewig von Julien fern halten ſollten, zu der Wohnung Derjenigen geeilt, die er reumüthig glaubte. Dort angelangt, hatte er die Magd ſchon auf dem Trep⸗ pengange gefunden, und war von ihr, als er nun raſch die Wohnung betrat, nicht angehalten worden, denn die Gräfin hatte ja ihren Dienſtleuten befohlen, den jungen Arbeiter jederzeit ohne Weiteres einzulaſſen. So war es gekommen, daß Anton das Vorzimmer hatte betreten