haſtig,„ich habe Alles gethan, dieſe Schriften in meine Hände zu bringen!“
„Wie?“
„Ein Abgeſandter von mir, den ich an jenen Wa⸗ gen, welchen Du dem Mädchen ſandteſt, ſich ſtellen ließ, hat die Rolle der Polizei übernommen. In dieſem Augen⸗ blicke wird ſo mein Getreuer ſchon im Beſitze Deiner Schriften ſein.“—
Der Baron ſtarrte die Gräfin betroffen an.
„Iſt es möglich?“ ſtammelte er.—„Doch erkläre mir—“
„Dazu iſt jetzt nicht die Zeit,“ unterbrach ihn die Gräfin eilig,„denn ich muß jeden Augenblick das Ein⸗ treffen des Mannes erwarten den ich ausſendete, und es iſt ein Glück, daß ich jetzt daran gemahnt werde. Dieſer Mann darf uns hier nicht beiſammen finden. Gehe in mein Boudoir und harre meiner dort. So viel nur ſei noch geſagt: Du haſt weder Stahl noch die Polizei mehr zu fürchten.“
Der Baron trat raſch an Julie heran und um⸗ ſchlang ſie anſcheinend leidenſchaftlich.
„Geliebte Julie!“ rief er.—„Du biſt ein herr⸗ liches Weſen! Wahrlich, wir ſind für einander geſchaffen! Und— meine Papiere?“
„Sie bleiben in meinem Beſitz,“ entgegnete die


