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Gräfin lächelnd,„ſie ſollen mir das Mittel ſein, Dich böſen, lieben Heuchler für ewig an mich zu feſſeln, da das meine Reize nicht mehr vermögen!“
„Geliebte Zweiflerin!“ liſpelte der Baron und ſchloß den Mund der Gräfin mit Küſſen.
Plötzlich aber fuhren ſie auseinander, denn die Thür, welche zum Vorzimmer führte, ward aufgeriſſen.
Die Gräfin ſtieß einen Schrei aus, entfärbte ſich und wankte. Der Baron ſtarrte zur Thüre.
Er ſah einen jungen Mann auf der Schwelle ſtehen.
Das Antlitz dieſes Mannes war todtenbleich, ſeine Züge waren verzerrt, ſeine Augen ſtierten auf die Gräfin.
„Wer iſt dieſer Mann!“ rief der Baron, von un⸗ willkürlichem Grauſen erfaßt.
Die Gräfin zuckte unter dem wirren Blicke des Mannes auf der Schwelle, zuſammen. In furchtbarer Seelenangſt vermochte ſie nicht von der Stelle zu wei⸗ chen, auf der ſie ſtand. Ihre Kniee ſchlotterten. „Allinächtiger Gott, Anton!“ ſchrie ſie.
Dieſer ſchlug ein wildes Gelächter auf. Sein Blick durchbohrte die Gräfin.
Er ſtand zum Sprunge bereit, wie der Tieger, bevor er ſich auf ſeine Beute ſtürzt.
„Ja, der Anton!“ heulte er.„Der Anton— der Alles gehört hat, Schlange, der Anton, dem Du ſein


