Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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reich und der Herr, deſſen Frau ich Beiſtand leiſtete, ſcheint nicht ſo beſonders vermöglich zu ſein—“

„Außerdem,“ unterbrach ihn Weidner, ſeine Worte feſt betonend,„leben beide Familien in gutem Einver⸗ ſtändniß mit einander, wie ſich ſeither gezeigt hat. Und wenn in der That jener Herr, der durch den Buben in der Kaiſerſtraße Nachfrage halten ließ, der Herr von Stahl geweſen wäre,— was beweiſet das? Kann er nicht in Dornbach Geſchäfte gehabt haben, und zuvor nach der Kaiſerſtraße gegangen ſein, um aus Gefällig— keit etwaige Aufträge von Fervals für deren Tante mit⸗ zunehmen, welche in Neuwaldegg wohnt?“

„Ja, ja,“ murmelte Landsberger halblaut,„ich war ein Narr—! Aber,“— fuhr er nachdenklich fort, —„wozu dann die Heimlichkeit, mit der die Erkundi⸗ gungen von dem Herrn eingezogen wurden— 2“

„Sei dem wie ihm wolle, Freund,“ unterbrach ihn Weidner ernſt,„Ihr werdet immer wohl thun, Eure Grübeleien Niemandem mitzutheilen, verſteht Ihr mich?“

„Ich werde mich wohl hüten!“ rief Landsberger, eine ſeinen Worten entſprechende Handbewegung ma⸗ chend.—„Da könnte ich ſchön ankommen! Und ich bitte, doß nicht etwa der gnädige Herr—“ „Wofür haltet Ihr mich?“ verſetzte Weidner