Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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hältniſſen der Fervals ganz vertrauter Mann geweſen ſei, der etwas völlig Anderes im Sinne gehabt haben mag, als einen Raubanfall. He, habt Ihr das ſagen wollen, Freund?“ 4

„Das iſt's, gnädiger Herr. Ich hab's nur nicht ſo gut zuſammenfaſſen können!“ rief Landsberger lebhaft. —„Aber was ſein Zweck geweſen, und wie das Alles zuſammenhängen mag, darüber tappe ich freilich im Dunkeln, und da ich mir dachte, daß der gnädige Herr darüber einſichtsvoller nachzudenken verſtehen als unſer⸗ eins, hab' ich Ihnen denn nicht verſchweigen wollen, was ich weiß und mir von der Geſchichte denke, um ſo mehr, als Sie mit den Verhältniſſen des Herrn von Ferval einigermaßen vertraut ſind, wie ich ja zufällig vorhin im anderen Zimmer erfuhr.“

„Einen Augenblick, Freund!“ unterbrach Weidner den Redenden, indem er ſich mit der Hand die umwölkte Stirne rieb—„hat Euch der Bube den Herrn genau be⸗ ſchrieben, der ihm den falſchen Zehner gegeben?“

„Genau?— Davon kann freilich keine Rede ſein, was weiß ſolch ein Bube auszuſagen und zu be⸗ ſchreiben, daß man ſich klar daraus vernehmen könnte! Hat unſereins ja ſeine Noth mit ſolchen Sachen! Aber darauf ſchwört der Bube, daß er ſich

Tauſenden wieder zu erkennen.— So viel ich weiß,

getraute, ihn unter