Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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„Auf gar ſo ſeltſames Zeug von Gedanken ge⸗ bracht hat, ſeitdem—“

„Nun? Seitdem?“.

„Seitdem ich weiß,“ fuhr Landsberger langſam fort,„daß— daß dieſer Herr von Ferval ein Verwand⸗ ter meines ehemaligen Herrn iſt— aber es iſt dummes Zeug, und ich will's nicht weiter verreden.“

Die kleinen, intelligenten Augen Weidner's blitzten einen Moment ſeltſam auf.

„Doch, doch, Landsberger,“ ſagte er haſtig,„redet was Ihr Euch dachtet, und ſei's noch ſo wunderlich! Sprecht, wie denkt Ihr über das Attentat? Glaubt Ihr, es ſei auf eine Beraubung der Frau abgeſehen ge⸗ weſen?“

„Nun denn, offen geſtanden, nein, gnädiger Herr. Der Mann hätte rauben können, ohne durch einen Schuß Leute heranzulocken, wie er mich denn auch lockte. Aber das iſt's nicht allein— das Erſcheinen des ma⸗ geren Herrn in der Kaiſerſtraße, ſein Nachforſchen durch den Buben der Schneider⸗Fanni, und daß er nach Dornbach gefahren und dort verſchwand, wie der Fiaker dem Buben geſagt haben ſoll— hm, das Alles macht mich glauben—“

.„ Daß derjenige, welcher das Attentat begangen, kein gewöhnlicher Strauchdieb, ſondern ein mit den Ver⸗