Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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und von einem Attentat, das auf die Frau desſelben be⸗

abſichtigt worden iſt.“

„Ganz recht!“ antwortete Weidner, indem er den Andern forſchend anblickte.„Weshalb kommt Ihr darauf zurück, Freund? Mir ſcheint, die ganze Angelegenheit gelangte doch nicht in die Oeffentlichkeit; habt Ihr den⸗ noch früher als heute etwas davon erfahren? Vielleicht im Hauſe Eures ehemaligen Herrn?“

„O nein, Euer Gnaden, nicht im Hauſe des Herrn von Stahl, aber auf andere Art. Ich weiß nicht, ob Ihnen alles Nähere von dem Attentat bekannt iſt?“

„Wie meint Ihr das? Die Sache iſt, ſo viel ich gehört habe, in ein räthſelhaftes Dunkel gehüllt. Und warum fragt Ihr mich? Ich darf annehmen, daß Euch nicht Neugierde allein dazu antreibt!“

„Freilich nicht! Und Euer Gnaden haben mich nicht recht verſtanden. Unſereins i*ſt nicht gewohnt, mit den Worten umzuſpringen wie die ſtudierten Herren, da mag ich mich jetzt wohl unrecht ausgedrückt haben.“

„Und wie meint Ihr's denn eigentlich?“ fragte Weidner mit einiger Ungeduld.—„Meine Frau wird uns nicht viele Zeit zu langen Auseinanderſetzungen laſſen.“.

„Nun, Euer Gnaden, ich wollte nur fragen, ob

Ihnen bekannt ſei, was gleich nach dem Attentat im