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Euch das Kämmerchen doch nicht von der Wohnung weg⸗ ſchneiden laſſen!“
„Freilich nicht, Euer Gnaden! Aber— und nun kommt meine Bitte— ich möchte das Kämmerchen gern fortgeben— nicht, daß ich einen Profit davon haben wollte, ich denk' nicht daran— dem Schulhof⸗Anton möchte ich es überlaſſen, unentgeltlich!“
„Dem Anton, der wieder bei mir arbeitet?“
„Ja, Euer Gnaden, und das hat ſeine eigene Be⸗ wandtniß. Ich habe den Burſchen ſo gern, als wäre er mein eigen Kind, und da hätte ich ihn am liebſten ſo viel wie möglich unter meinen Augen, denn— es iſt da mit ihm nicht ganz richtig!“
Und Landsberger wies auf ſeine Stirn.
„Was der Teufel! rief Weidner erſtaunt.—„So iſt er verrückt?“
„Noch nicht. Aber er könnte das leicht werden, wenn man ihn ſich ſelber überlaſſen wollte!“
„Ei, ich habe doch dieſer Tage bei der Arbeit nichts Sonderliches an ihm bemerkt. Er iſt ſtill und fleißig—“
„Ja, bei der Arbeit, ich glaub's ſchon. Aber außer der Zeit—! Euer Gnaden werden ſich erinnern, daß er früher mit meiner Tochter, der Julie— Euer Gnaden kennen ja die Geſchichte—“


