Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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Ich begreife, verſetzte Weidner in ſeinem trocke⸗ nen Humor,daß eine ſo vielfach in Anſpruch genom⸗ mene Dame, wie Sie, nur über Sekunden verfügen kann, ſelbſt da, wo es ſich um eine leidende Tochter handelt. Sie können übrigens auch verſichert ſein, daß hier für Pauline geſchieht, was nöthig iſt.

Mein Mann wird Ihnen mit Vergnügen Ihre Auslagen zurückerſtatten, liebſter Freund! liſpelte Frau Stahl.Nur bitte ich, uns das Mädchen nicht zu verwöhnen!

Sie meinen in Bezug auf Herzlichkeit und Theil⸗ nahme?

Wie ſagen Sie? Ja, Ottilie, ma ville, wir müſſen uns wohl jetzt empfehlen. Wir haben geſehen, daß Pauline, wie es ſich auch erwarten ließ, hier Alles hat, was ſie nur wünſchen kann!

So ziemlich, verſetzte Weidner lächelnd,ſelbſt mütterliche Pflege, Frau von Stahl, denn meine Frau hat ſchon Zeit dazu, mein Gott, ihr beſcheidener Wir⸗ kungskreis iſt ja nicht der Ihre!

Während Weidner ſprach ward einige Male leiſe an die Thür gepocht, und nun der Fabrikant geendet hatte, blickte er dorthin.

Hat nicht Jemand geklopft? fragte er.

Das Pochen wiederholte ſich.