Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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„Wer iſt da? Herein!“ rief Weidner.

Die Thüre öffnete ſich langſam, Landsberger trat zögernd ein.

„Ich bitte um Vergebung, Euer Gnaden,“ begann der Alte,„daß ich bis hierher komme, aber ich hätte ein paar Worte mit dem Herrn zu reden, und möchte nicht gern bei Tiſche ſtören!“

„Gleich, mein Freund!“ antwortete Weidner.

„Ich werde alſo draußen warten, gnädiger Herr!“

„Bleibt nur gleich hier!“ verſetzte Weidner, welcher hoffte, daß Frau Stahl ſich nun um ſo eher mit ihrer Tochter entfernen werde.

Die Erſtere blinzelte den Eingetretenen an.

„Iſt das nicht einer unſerer Arbeiter?“ fragte ſie verwundert.

„Er iſt's geweſen!“ antwortete Weidner.

„Ja, Gott ſei Dank!“ murmelte Landsberger ſehr verſtändlich.

Die Gattin Stahl's warf deu Kopf in die Höhe.

„Von morgen ab iſt dieſer Mann Hausmeiſter bei mir!“ bemerkte Weidner lächelnd.—„Es ſcheint, meine Verehrte, ich werde von der Tochter bis zum Arbeiter dem ganzen Perſonale Ihres Hauſes Quartier geben müſſen! Doch richtig,“ fuhr er ernſter fort—„ich er⸗ innere mich, Sie wünſchen ja zu wiſſen, was Pauline