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unſer Herrgott ſegne ihr's, denn ohne ihren Muth und ihre Aufopferung wäre der arme Bube verloren ge⸗ weſen!“
„Ja, ja,“ verſetzte die korpulente Dame, über die Zurechtweiſung pilirt, trotz der Vorſchrift ihres Gatten in ſpitzem, gereiztem Tone,„ich begreife, daß, wenn Pauline nicht geweſen wäre, Ihr Herr Sohn durch den Vorfall viele Ungelegenheiten hätte haben können—!“
„Ungelegenheiten?“ unterbrach ſie Frau Weidner. —„Es thut mir leid, wenn Sie bei einem Menſchen⸗ leben, das in Gefahr geſchwebt hat, auf weiter nichts denken können, als auf die Ungelegenheiten, die daraus hätten entſtehen können, wenn es verunglückt wäre! Reden wir nicht weiter davon, ich bitte Sie,“ fuhr ſie trocken fort—„wir werden uns in dieſem Punkt doch nicht ver⸗ ſtehen. Mein Franz denkt, Gott ſei Dank, wie ſeine Mutter, und ihm iſt's, wie mir, als hätte die gute Pau⸗ line in dem Buben uns ſelber das Leben gerettet!“
Frau Weidner nickte dem blaſſen Mädchen voll Herzlichkeit zu. Pauline aber richtete ihre großen dunklen Augen bittend auf die wackere Frau, als wollte ſie ſa⸗ gen:„Laſſen Sie's gut ſein, was habe ich denn Großes gethan?“
Frau Stahl aber verlor etwas von ihrer zuver⸗ ſichtlichen Haltung, während ſich Ottilie mit gleichgültiger
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Fabrikanten und Arbeiter III.


