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ſtehen, ſah gleichgültig auf ihre Schweſter, und ſagte: „Wie geht es Dir?“
Pauline verzog keine Miene.
„Gut!“ antwortete ſie der Schweſter.
„Warum ſtehſt Du nicht auf und kommſt nach Hauſe, he?“ fragte Frau Stahl in hartem Ton. Im nächſten Augenblickſich aber rinrernd, daß ihr Gatte ihr befohlen habe, ſich vor Weidners einigermaßen rückſichts⸗ voll gegen Pauline zu benehmen, fuhr ſie etwas ſanfter fort:„Das kann aber wohl nicht ſein, Kind. Du wirſt Dich ſchonen müſſen, eun Du ſchauft wahrhaftig ſchreck⸗ lich aus, kann ich Dir ſagen!“
„Ei was,“ Nicß Frau Weidner ungeduldig, die zu Füßen des Bettes ſtehen geblieben war,„wenn Sie dem armen Mädchen nichts Angenehmeres zu ſagen wiſſen, als dies, da wär's ja beſſer geweſen, ſie wären gleich nebenan im Vorzimmer geblieben. Wenn man an Kopf und Schulter verwundet iſt, und das Wundſieber hat, dann kann man freilich nicht wie Milch und Blut aus⸗ ſchauen, das iſt eine alte Geſchichte, außer man ſtreicht ſich's Geſicht an, wie's die Leute thun, die unbemalt, auch wenn ihnen nichts fehlt, ausſehen mögen, wie„ein Geiſt an der Wand!“ Geſcheidter wär's, nehmen Sie es nicht für ungut, Sie ſagten der armen Pauline ein freundliches Wort, für das, was ſie geſtern gethan hat,


