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Miene zur Mutter wendete, auf ihre Uhr blickte und dann gelaſſen ſagte:„Es iſt Zwölf vorüber, Mama, und Sie haben den Tiſch nebenan gedeckt geſehen, fallen wir nicht länger läſtig!“
„Du haſt recht, ma ville!“ liſpelte Frau Stahl, welche inzwiſchen in Erwägung gezogen hatte, daß ſie unter den obwaltenden Umſtänden ſchon Einiges von der ſchlichten Weidner hinnehmen müſſe, und daß dieſe in Bildung und„savon vivre“ zu weit unter ihr ſtehe, als daß ſie nöthig hätte, ſich einer ſolchen Perſon halber zu ereifern oder ſich ihr gegenüber in weitläufige Er⸗ örterungen einzulaſſen.—„Wir dürfen nicht länger beſchwerlich ſein! Aber Eins noch!“— fuhr ſie fort, ſich zu Pauline wendend.—„Ich will nicht mit Dir dar⸗ über rechten, daß Du Dich wieder einmal in Dinge ge⸗ miſcht haſt, die Dich nichts angehen— ich bin das an Dir gewohnt, es hieße meine Worte an Dich verſchwen⸗ den, und überdem haſt Du's nun dafür, daß Du da mit zerſchundenen Gliedern liegen mußt, aber wiſſen möchte ich denn doch, und Dein Vater auch, was Du denn ge⸗ ſtern um Zwölf ſo Wichtiges in der Roßau zu thun ge⸗ habt haſt?“


