Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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nach, und traten in das Schlafgemach der Frau Weidner.

Man hatte dort die Vorhänge zugezogen, wodurch das Zimmer in Halbdunkel gehüllt war.

Pauline lag noch im Bette der Frau Weidner, die ein anderes für ſich an der Wand daneben hatte auf⸗ ſchlagen laſſen.

Das Wundfieber war gewichen, ſelbſt die Schmer⸗ zen hatten bedeutend nachgelaſſen, in Folge deſſen war von dem jungen Mädchen ſchon in der Frühe des Sonntags der Wunſch geäußert worden, in einem Wagen nach Hauſe zurückkehren zu dürfen, um ihrer jetzigen, mit wahrhaft mütterlicher Sorgfalt ihr Beiſtand leiſtenden Pflegerin nicht länger zur Laſt zu fallen, aber das hatte die wackere Frau Weidner nicht zugegeben; ſie wußte ja, daß Pauline im elterlichen Hauſe weder Theilnahme noch überhaupt ſonderliche Pflege finden werde.Sie müſſen noch wenigſtens einige Tage bei uns bleiben, hatte Sie geſagt,damit ſich Ihre Kräfte ſammeln können, und kein Rückfall Ihren Zuſtand wieder ver⸗ ſchlimmere!

Pauline befand ſich, trotz Ihres leidenden Zuſtan⸗ des, in einer Stimmung, von der ſie ſich eigentlich keine Rechenſchaft geben konnte, und deren ſie ſich auch am Ende nur nnklar bewußt war. Sie empfand eine innere