Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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zur Auguſtinerkirche fahren, der Ander wird dort ſingen, und die Sulzer und der Mayerhofer, haben Sie es nicht geſtern in den Zeitungen angekündigt geleſen? Das wird doch jedenfalls intereſſant ſein, wir haben den An⸗ der ohnehin ſeit dem Winter nicht gehört. Eine Stunde wird damit wohl hingehen, und dann fahren wir zu der Pauline, wenn's denn ſo ſein muß!

Ich bin's zufrieden, ma ville! ſchnarrte Frau Stahl.Wir werden auch bei den Auguſtinern ein Publikum aus der guten Geſellſchaft finden! Reſi, der Fiaker ſchon da?

Er hält bereits ſeit einer halben Stunde in der Einfahrt, gnädige Frau! antwortete das Stuben⸗ mädchen.

Nun denn, ſo gehen wir! liſpelte die dicke Dame.

Mutter und Tochter verließen das Zimmer und rauſchten die Treppe hinunter. Der Fiaker vermochte beide Damen zur Noth aufzunehmen, und rollte dann mit ihnen zur Kirche, wo Frau Stahl und Ottilie ausſtiegen, die Andächtigen vermehren zu helfen, und der Kutſcher den

Auftrag erhielt, in der Nähe zu warten.

Nach einer halben Stunde etwa kehrten die Da⸗ men aus der Kirche zurück, und fuhren zur Roßau. Am Hauſe Weidner's ließen ſie den Wagen wiederum halten, und ſtiegen zur Wohnung des Fabrikanten hinauf.