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„mein Verdacht in Bezug auf Ferval war leider nur zu gerechtfertigt!“
„Um Gottes willen,“ rief Thereſe erblaſſend und mit zitternder Stimme, indem ſie die Hände rang„was haben Sie erfahren? Reden Sie!“
„O, Thereſe,“ antwortete Stahl im Ton des Schmerzes und tiefinnerſter Theilnahme,„vergönnen Sie mir, daß ich ſchweige. Ich vermag nicht mit nackten Worten— kommen Sie— ein Zufall ließ mich Alles entdecken,— kommen Sie,— Sie werden durch Ihre eigenen Augen eine Aufklärung erhalten!— Manſell Liſette, begleiten Sie uns!“
Thereſe, furchtbar geängſtigt, vermochte nichts zu erwiedern. Sie folgte Stahl beinahe willenlos.
An der Wohnungsthüre ergriff dieſer die Hand der jungen Frau.
„Faſſen Sie ſich, Thereſe,“ ſagte er ernſt und an⸗ ſcheinend bewegt—„und geben Sie mir Ihr Wort, daß Sie ſich beherrſchen werden, wie eine verſtändige Frau, — was Sie auch ſehen mögen,— ſonſt— ſonſt kann ich Sie nicht mit mir nehmen!“—
„Ich gebe mein Wort!“ ſtammelte Thereſe— „Aber Aufklärung wird mir doch werden, ſagen Sie?“
„Ja, dringen Sie aber nicht unterwegs in mich, mein armes Kind!“
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