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„Falls Ihr Freund das doch nicht etwa vorziehen ſollte—!“ liſpelte die Gräfin.
Ein Blick Ferval's verſicherte das Gegentheil.
Stahl entfernte ſich mit der beſtimmten Erklärung, daß er baldigſt zurückkehren werde.
Er verließ haſtig die Baſtei, eilte an der kaiſerlichen Burg vorüber zum Michaelerplatze. Dort warf er ſich in einen Fiaker.
„Zur Kaiſerſtraße 36, ſo raſch wie möglich!“ rief er dem Kutſcher zu.
Bald hielt der Wagen draußen vor der Wohnung Ferval's. Eine Minute ſpäter ſtand Stahl vor Thereſen.
„Nun!“ rief ihm dieſe in heftiger Aufregung ent⸗ gegen—„Welche Nachricht bringen Sie?“
„Nehmen Sie Hut und Mantille, Thereſe, und kommen Sie!“ antwortete Stahl, der jetzt ſeinem Ant⸗ litz den Ausdruck der Niedergeſchlagenheit gab—„Unten wartet ein Fiaker auf uns.“
„Sie führen mich zu Charles?“ rief die junge Frau mit freudigem Beben.—„Es iſt Alles ausge⸗ glichen?“.
Und Thereſe ſetzte haſtig ihren Hut auf, während Manſell Liſette, den lauernden, verſchleierten Blick auf Stahl geheftet, den leichten Shawl Thereſens brachte.
„Arme junge Frau,“ antwortete Stahl halblaut,


