Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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Stahl, dem dieſes nicht entging, wendete ſich plötzlich zu der Gräfin und Ferval.

Ich erinnere mich, ſagte er,daß mich ein wich⸗ tiges Geſchäft nach der Teinfaltſtraße ruft. Entſchuldi⸗ gen Sie, Frau Gräfin, wenn ich leider genöthigt bin, mich jetzt zu beurlauben!

Ferval ſchaute zu Stahl auf, der ſich erhoben hatte. Es war etwas in dem Blick des jungen Mannes, das anzudeuten ſchien, er wäre nicht ungern noch geblieben. Er ſchickte ſich zum Aufſtehen an.

Die Gräfin lächelte.

Ah, Herr von Stahl, ſagte ſie ſchalkhaft,dieſes wichtige Geſchäft ſcheint nur ein Vorwand zu ſein, um ſich mit Ihrem Freunde zurückziehen zu können. Laſſen wir ihn indeſſen gelten, dieſen Vorwand, ich will mich nicht des Verbrechens ſchuldig machen, die Herren von vielleicht doch wichtigen Unterhaltungen fernzuhalten!

Auf mein Wort, Frau Gräfin, erwiederte Stahl lachend,Sie ſind im Irrthum. Ich kehre etwa in einem Viertelſtündchen wieder zurück. Wollen Sie ein Pfand zum Beweis meiner Ehrlichkeit, ſo geſtatten Sie, daß ich Ihnen meinen Freund hier laſſe, der ſich ohnehin entſetzlich langweilen würde, wenn er in der Teinfalt⸗ ſtraße auf und ab patrouilliren müßte!