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Stahl, der einen Beſuch Thereſens befürchtete, zog Ferval mit ſich fort, und ließ bei dem vollwangigen Hausmeiſter⸗Portier die Meldung zurück, deß er nicht zu Hauſe ſpeiſen und erſt Abends zurückkehren werde. Raſch fuhren beide Herren zur Stadt.
Stahl gab ſich alle erdenkliche Mühe, ſeinen Ge⸗ fährten zu zerſtreuen, wie er es am Tage zuvor gethan hatte. Er wußte es ſo einzurichten, daß er und Ferval ſich erſt um vier Uhr in dem kleinen Seitenſalon eines Hotels zu Tiſche ſetzten.
Stahl ließ vortreffliche Weine bringen, Ferval trank, erſt in düſterer Zerſtreuung, dann ſeinen Miß⸗ muth hinwegzuſchlürfen.
Nach der Tafel fühlte der junge Mann das Blut in ſeinen Adern heißer pulſiren, er war nicht berauſcht, aber in jener Stimmung, in welcher ein Unglücklicher wohl nicht Gram und Leid vergißt, doch ſich momentan darüber hinausſetzt.
Stahl hatte die allmälige Wirkung des Weines ſcharf beobachtet..
„Jetzt iſt's genug!“ ſagte er ſich.
Und es wies der Zeiger der Uhr drei Viertel auf Sechs.
Stahl erhob ſich, Ferval mit ihm.
Arm in Arm ſchlenderten ſie durch einige Gaſſen.


