Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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Ferval antwortete nicht. Er ſtürzte zur Wohnungs⸗ thüre und ſchloß ſie auf.

Um Mittag bei Ihnen in Schottenfeld! flüſterte er Stahl zu und eilte die Stiege hinunter.

Stahl, der ihm über die Schwelle auf den Gang hinaus gefolgt war, trat wieder in die Wohnung, ſchloß hinter ſich ab, und kehrte in das Zimmer zurück.

Ein hämiſches Lächeln umſpielte jetzt ſeine Lippen.

Mit Ferval will ich ſchon fertig werden, mur⸗ melte er vor ſich hin, während er ſich die Hände rieb, laß ſehen, ob mir das nicht auch bei ſeiner Frau ge⸗ lingt!

Stahl ſetzte ſich und ließ an ſeinem Geiſte alles das vorübergehen, was er die Abſicht hatte, Thereſen zu ſagen.

Er mochte etwa eine Viertelſtunde ſo nachdenklich geſeſſen ſein, als ein Anläuten verkündete, daß Jemand Einlaß begehre.

Ah, es ſcheint, ich werde nicht nöthig haben, meine Geduld weiter auf die Probe zu ſetzen! ſagte ſich Stahl, indem er aufſtand.

Er ging hinaus. Durch die Scheiben der Woh⸗ nungsthüre ſah er, daß Thereſe und Mamſell Liſette draußen ſtanden.

Stahl frohlockte innerlich, als er die alte Gleißne⸗