Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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zimmer Stahl's lag ein anderes, in dem der Buchhalter beſchäftigt war, und durch das man ſchreiten mußte, um zu dem des Fabrikanten zu gelangen.

Es war Sonnabend und ſomit Zahltag. Stahl trat an ſein Pult, las die eingegangenen Briefe, ertheilte ſeinem Buchhalter die nöthigen Aufträge, und prüfte alsdann den Beſtand ſeiner Kaſſe, die in einem feuer⸗ feſten Schranke verwahrt war.

Der letzteren Beſchäftigung gab er ſich mit beſon⸗ derer Befriedigung hin, denn es lag eine ziemlich bedeu⸗ tende Summe in der Kaſſe, trotzdem die noch vor Kur⸗ zem gefürchteten Wechſel im Betrage von 40,000 Gul⸗ den alle waren eingelöſt worden. Stahl aber beſaß nicht allein noch die 10,000 Gulden, welche ihm Weidner über die vorgenannte Summe hinaus vorgeſtreckt hatte, ſondern es waren ihm auch noch einige andere Gelder eingegangen, die er hatte ausſtehen gehabt. Zudem war weder der Baron Lenz noch irgend ein Anderer mit den Bons erſchienen, die der Fabrikant an jenem unglück⸗ lichen Spielabende auszufertigen ſich hatte von ſeiner Leidenſchaft hinreißen laſſen. Jetzt ſah er der Präſen⸗ tation dieſer Gelder ruhig entgegen, einmal weil er gar nicht gewillt war ſie einzulöſen, falls der Baron ſelber damit kommen würde, und dann, wenn er doch gezwun⸗ gen werden ſollte, es an einen Dritten zu thun, weil Fabrikanten und Arbeiter. II.