Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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leute zu zerſtören, deren guter Stern von Neuem über ihnen leuchtete. Was aber auch Stahl auf dieſem raſch⸗ en Gange nach Hauſe mochte erſonnen haben, nichts war ihm ſo ganz für ſeinen Zweck geeignet erſchienen, denn ſeine vorſichtige Schlauheit hatte alles Dasjenige verwerfen müſſen, was zu gewagt ſein und ihn vor der Welt und der Tante bloßſtellen konnte.

Der argliſtige Mann, haſtig vorwärts eilend, ohne daß er dieſes eigentlich ſelber wußte, war endlich in eine Art fieberhaften Zuſtandes gerathen. Seine Gedanken jagten in unklaren Entwürfen wild und unaufhaltſam durch ſein Gehirn, gleich einer düſtern Flucht unheim⸗ licher Nachtgeſtalten, ſie verflüchtigten ſich in dem tollen Gewirre, noch bevor er ſie feſtzuhalten vermochte, und neue ſtürmten auf ihn ein, die ihn verwirrten und be⸗ täubten. So war er nach Hauſe gekommen.

Jetzt war er in ſeinem Wohnzimmer allein. Er ſaß auf einem Fauteuil, erſchöpft, keuchend vor innerer Erregung. Seine bleiche Stirn befeuchtete ein kalter Schweiß, er biß auf die Nägel ſeiner hageren Rechten, während die Linke krampfhaft die Lehne des Fauteuils gepackt hielt.

Er hatte die tolle Hetzjagd, den raſenden Taumel ſeiner Gedanken gewaltſam von ſich abgeſchüttelt und ſich mit übermächtiger Anſtrengung zu größerer Ruhe