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ſchmerzlichen Gefühl überwältigt, mit ſeinen hervorbre⸗ cheuden Tyränen..
„Fränlein Pauline,“ ſtammelte er,„ich bin troſt⸗ los—“
„Beruhigen Sie ſich,“ unterbrach ihn das edle Mädchen ſanft,„der Herr Doktor ſagt, die Wunden ſeien unbedeutend! Ich trage gern ein wenig Schmerz um den Preis eines Menſchenlebens, das der Himmel mir zu retten vergönnte. Nicht wahr, der Knabe iſt un⸗ verletzt?“
„Ja,“ rief Franz lebhaft,„und er ſteht draußen. Ich bringe ihn her, daß er ſeiner heldenmüthigen Ret⸗ terin danke!“
Franz wollte zur Thüre ſpringen, eine abwehrende Handbewegung Paulinens hielt ihn zurück.
„Nein, nein!“ ſagte ſie mit zitterndem Ton.— „Laſſen Sie den Knaben wo er iſt, ſein Anblick würde mich zu ſehr erſchüttern!“
Der Bezirksarzt der Roſſau, welcher zu Füßen des Bettes neben der Frau Weidner ſtand und, volle Theilnahme in ſeinen wohlwollenden Zügen, die Leidende betrachtete, erhob jetzt ſeine Stimme zur Mahnung.
„Das Fräulein bedarf vor Allem der Ruhe“ ſagte er,„es wäre daher gut, meine Herren, wenn Sie jetzt
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