Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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Deine Familie vor einer ſchweren Prüfung zu bewahren, durch Dich in Lebensgefahr gebracht werden mußte, durch Dich Schmerzen erleiden wird!

Wie ſagen Sie, VBater? rief Franz erſtaunt. Was hat dieſes Mädchen gethan?

Still davon jetzt, Franz! rief Weidner mit Wär⸗ me.Du wirſt noch den ganzen Werth dieſes Mäd⸗ chens kennen lernen! Komm, ich hoffe zu Gott, daß ihre Berwundung keine ſo ſchwere ſei.

Weidner ſchritt, den Sohn an der Hand, haſtig der Thüre zu. Er ſchickte ſich zum Pochen an, als die Thüre geöffnet ward. Einer der beiden Aerzte erſchien und ver⸗ ſicherte, daß keine Gefahr vorhanden ſei, der Huf des Pferdes nur an der Schulter eine Wunde in's Fleiſch geriſſen, doch nicht das Schulterblatt zerſchmettert habe, wie anfänglich befürchtet worden war.Vom heftigen Falle und der ihm vorhergegangenen entſetzlichen Angſt des Mädchens dürfte wohl ihr Gehirn affizirt werden, fügte der Doktor hinzu,doch unerheblich, denn ſie hat jetzt ihre völlige Beſinnung.

Gott ſei gelobt! ſtammelte Franz.

Und die Augen des jungen Mannes füllten ſich mit Thränen.

Dürfen wir eintreten? fragte Weidner.

Gewiß! verſetzte der Arzt.Das Fräulein

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