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digklopfendem Herzen fuhr ich zur Stadt zurück, und als ich zur Glacis der Roßau gelangte und die Mittags⸗ ſtunde ſchlug, da peitſchte ich fröhlich auf die ermüdeten Pferde, ſo daß ſie ſich bäumten. Im gleichen Augen⸗ blick aber erſchreckte ſie ein aus dem nächſten Hauſe am Fenſter geſchütteltes weißes Tuch, und trotz der langen Fahrt fuhren ſie ſchnaubend von Neuem in die Höhe und ſtürmten ſcheu und wild mit dem Wagen davon, ſo daß ich ſie nicht zu halten vermochte. O mein Gott, ich hatte die Freude im Herzen, und habe Trübſal gebracht! Vater, wenn das arme Mädchen verloren iſt, bin ich ein unglückſeliger Menſch!“
Franz bedeckte das Antlitz mit ſeinen Händen und ſchwieg erſchüttert.
Weidner blickte ſeinen Sohn eine Weile an, ohne ein Wort zu ſprechen. Aber aus der Miene des wackeren Alten war die unheilverkündende Strenge gewichen, ja, es lag jetzt Theilnahme darin.
Phüötzlich ſprang er auf, trat auf ſeinen Sohn zu, zog ſanft die Hände desſelben vom Antlitz nieder und murmelte haſtig:„Komm Franz, laß uns nachfragen, wie es um die Pauline ſteht. Es iſt eine wunderbaxe Fügung, und ich weiß nicht, was die Vorſehung damit will, daß gerade jenes edle Mädchen, die vor wenigen Tagen erſt hochherzig beſtrebt geweſen iſt, Dich und


