Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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kleinen ſchluchzenden Jungen, der Pauline ſein Leben verdankte.

Und jetzt erſchienen wenige Minuten nach einander zwei Aerzte und wurden in das Schlafzimmer gelaſſen.

Währenddeſſen befanden ſich Vater und Sohn ein⸗ ander im Wohnzimmer gegenüber.

Der Alte hatte ſich an den Tiſch geſetzt, den Kopf in die Hand geſtützt, und ſtarrte finſter und bleich auf das Tiſchtuch. Franz, das Angeſicht weiß wie dieſes Tuch, ſtand regungslos in einiger Entfernung. Nur ſeine Blicke hatten Leben, qualerfüllt zuckten ſie vom Fußboden auf den Vater und zurück. Franz fühlte, daß er reden müſſe, und brachte doch keinen Ton über ſeine Lippen.. Endlich ſchweifte der düſtere Blick des Fabrikanten vom Tiſche fort zu den blutrünſtigen Händen ſeines Sohnes und heftete ſich dann auf das geiſterhafte Ant⸗ litz desſelben, das jetzt einen flehentlichen Ausdruck an⸗- nahm.

Das ſpielt den Kavalier, murmelte er halblaut und in gereiztem Tone zwiſchen den Zähnen,kutſchirt ins Verderben hinein, körperlich wie geiſtig, ſtatt bei der Arbeit zu bleiben, wie's ſich gehört, und gefährdet oben⸗ drein leichtſinnig das Leben eines Nebenmenſchen!

Vater, ſtammelte Franz,an dieſem Unglück,