Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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ihr, daß hier nur für Fervals Wohl zu fürchten ſei, daß der Vater möglicherweiſe durch ſein Dazuthun das uner⸗ wartete traurige Ereigniß, die Weigerung des Geiſtlichen, gefördert habe. Und dieſes ward ihr durch verſchiedene verdächtige Anzeichen beſtätigt, deren ſpäter Erwähnung geſchehen wird. So brütete denn Pauline die ganze Woche vergeblich ſtill vor ſich hin, und ſie vermochte ſich nicht unter der Laſt aller dieſer Dinge aufzurichten.

Endlich kam ihr ein Gedanke, der ihr in Bezug auf Fervals neue Hoffnung gab.

Wie? ſagte ſie ſichWenn ich zu Weidner ginge? Der brave, rechtſchaffene Mann hat mir, in⸗ dem er dem Vater geholfen, eine Theilnahme bewieſen, die ich nicht zu hoffen wagte! Flüſterte er mir nicht zu: Was ich für Ihre Familie thun werde, thu' ich Ihret⸗ willen! O ich handelte recht, ihm offen und ehrlich Alles zu enthüllen, ſo ſchwer es mir wurde, warum ſollte ich alſo jetzt zaudern, den einzigen Menſchen, dem ich rückhaltslos vertrauen kann, der ſich mir bewährt hat, um Rath und Beiſtand zu bitten? Glaubt er ſich doch ganz gewiß mir noch verpflichtet, wenn er auch ſchon für uns gethan hat, was tauſend Andere nicht thun würden! Nun denn, ich gehe zu Weidner, und lege ihm das Schick⸗ fal Thereſens an's Herz. Er kennt die Tante Heuber, und Fervals auch, wenn auch dieſe nur flüchtig, viel⸗