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leicht entſchließt er ſich, wenn möglich, zwiſchen ihnen und der alten Frau zu vermitteln!“
Und nun der Gedanke Paulinens, den alten Weid⸗ ner aufzuſuchen, in ihr zum Entſchluß geworden war, führte ſie ihn auch ohne Zögern aus, denn ſie war eben nur zaghaft und zweifelnd, da wo es ſich um ſie ſelber handelte.
Sie nahm Mantille und Hut, verlor zu Hauſe kein Wort, und entfernte ſich in aller Stille. Es war an jenem Morgen, an welchem Fervals den Brief der Tante erhielten, der das Schickſal der jungen Eheleute günſtig wendete und Stahl zwang, ſein finſteres Vorhaben in eine neue Bahn zu lenken.
Pauline erreichte die Vorſtadt Roßau. Die Mit⸗ tagsſtunde ſchlug. Stahls ſpeiſten erſt um drei Uhr, wie denn üherhaupt alle Gewohnheiten des Hauſes nicht nach bürgerlicher Sitte eingerichtet waren, bei Weidners hielt man ſich noch immer an den guten, alten Brauch, die Mittags ſtunde auch zur Mittagszeit abzuhalten, denn Weidner wollte nicht anders leben als ſeine Arbei⸗ ter. Pauline wußte das und fürchtete, die guten, alten Leute ſchon bei Tiſche anzutreffen und ſo eine Störung zu verurſachen, ſie hatte ſich aber auch nicht früher vom elterlichen Hauſe entfernen können, es blieb ihr daher


