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men Gegenſtand ihrer Liebe und ſein Glück dachte. Sie glaubte in der Aufmerkſamkeit, welche er für Ottilie hatte, das Wachſen einer ernſten Zuneigung zu erken⸗ nen, und ſie würde dieſe, wenn auch mit blutendem Her⸗ zen, der Schweſter gegönnt haben, wäre ſie überzeugt geweſen, daß Franz dadurch ein glücklicher Mann wer⸗ den könne. Aber ſie wußte, daß Ottilie weder ihn liebe, noch überhaupt einer ernſten Herzensneigung fähig ſei, daß das flatterhafte Mädchen nur an Putz, Luſtbarkeiten und Tändeleien denke, und ſchon jetzt, mit einundzwanzig Jahren, den vollen Cgoismus ihres Vaters beſitze. Und da Pauline die Pläne kannte, welche ihre Eltern auf den jungen Weidner bauten, und auf die auch Ottilie leicht⸗ hin eingegangen war, ſo ſah das arme junge Mädchen in jeder Aufmerkſamkeit, die Franz für ihre Schweſter hatte, einen Schritt zu ſeinem gewiſſen Verderben, und ſtand im Stillen namenloſe Foltern aus.
Zu allen dieſem kam noch der Schmerz um Thereſe Ferval. Das Gemüth Paulinens fühlte ſich durch die Kataſtrophe erſchüttert, durch welche die Taufhandlung war unterbrochen worden, und ſchreckte bei dem Ge⸗ danken an die Zukunft der jungen Eheleute von Neuem zuſammen. Wie war ihnen zu helfen! Pauline fühlte ſich rathlos. Im elterlichen Hauſe gab es kein Herz, an das ſie hätte pochen können, ja eine dunkle Ahnung ſagte
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