Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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ten. Dieſe aber griff ohne viele Umſtände oben in ihr Kleid hinein, zog dort ein gelb und weißgeflecktes Meer⸗ ſchwein hervor, und ſetzte es auf den Tiſch. Dann blickte ſie ihren Verwandten an, ohne daß ſich ihre erſtaunte Miene auch nur im Geringſten verändert hätte, und ſagte:Nun?

Hören Sie, Frau Tante! begann Stahl mit einer Stimme, in die er geſchickt ein Etwas zu legen wußte, das ſich wie innere Bewegung anhörte.Ein Geſchäftsmann hatte mich vor Kurzem erſucht, ihm zu einem Unternehmen 50,000 Gulden vorzuſtrecken. Da er ein langjähriger Freund von mir war und ſich in den Gewerbskreiſen eines außerordentlich guten Rufes er⸗ freute, ſo hatte ich ihm das Verſprechen gegeben, ihm dienſtbar ſein zu wollen. Vor einigen Tagen nun ſchrieb er mir, ich möge ihm die beſprochene Summe, wenn irgend möglich, noch am ſelben Tage ſenden. Gut, ich hatte ſo viel in Staatspapieren liegen, packte ſie einige Stunden nach Empfang des Briefes zuſammen und ſchob dieſes Packet in die Taſche meines Rockes, mit der Abſicht, es perſönlich meinem Freunde zu übergeben. Ich greife zum Hut und verlaſſe mein Geſch äftszimmer. Auf der Treppe ſtürzt mir mein Buchhalter entgegen und meldet, daß meinen Freund vor einer Viertelſtunde der Schlag gerührt habe. Ich wankte zurück. Eine