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„Vor Allem die Letztere!“ fügte Stahl hinzu, mit gläubiger Miene die Hände faltend.
Frau von Heuber blickte ihren Verwandten groß und durchdringend an. Um ihre Lippen ſpielte ein Zug, der anzudeuten ſchien, daß ſie die Worte Stahl's für Heuchelei halte.
„Ja,“ fügte der Fabrikant, dem dieſer Zug nicht entging, unbekümmert in ſanftem, ſcheinheiligem Tone hinzu,„unſer Wiſſen und Glauben, unſer Vertrauen und Hoffen drängt doch immer zu Gott, mögen wir es ſelbſt nicht wollen. Verblendung kann immer nur kurze Zeit dauern, wenn auch auf Umwegen, muß man doch zu der Quelle zurückkehren, die wahres Leben gibt. Sie haben Recht, Frau Tante, in der Noth erkennt man ſeine Freunde, aber auch in der Gefahr ſeinen Gott! Wie deutlich hat ſich bei Fervals die Hand des Herrn gezeigt, indem ſie Mutter und Kind erhielt, die unwiederbring⸗ lich verloren ſchienen! Und mir ſelber, mir offenbarte ſich der Finger Gottes vor wenigen Tagen und bedeutete mir, welchen Weg ich hinfort werde zu wandeln haben!“
„Wie ſo?“ fragte die alte Dame erſtaunt.
Ein ſeltſames„Uih!“ das wie von einem Bauch⸗ redner zu kommen ſchien, ließ ſich in dieſem Augenblick vernehmen. Im gleichen Moment begann anſchei⸗ nend der Buſen der Frau von Heuber heftig zu arbei⸗


