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Die blauen Draperien und weißen Vorhänge an den Fenſtern befanden ſich an ihren untern Theilen faſt ſämmtlich in gleichem Zuſtande. Der parkettirte Fuß⸗ boden war ſo zerkratzt und benagt, wie das ſchön gebohlte Holz der Möbeln, oder die leichte Tapete der Zimmer, unten an den Parketten. Dieſe abſcheuliche Verwüſtung war von den Hunden angerichtet, und ſagen wir gleich, daß es im ganzen Hauſe nicht beſſer ausſah als in die⸗ ſem Gemache. Die ungeberdigen Beſtien, die ohnehin kaum auf den Ruf ihrer Herrin mehr hörten, durften treiben was ihnen beliebte, und da ſie doch in wenigen Tagen zerſtört hätten, was wieder in Stand geſetzt wor⸗ den, ſo ward auch Alles ſo gelaſſen wie es war, zumal Frau von Heuber ſich aus dem Ausſehen ihrer Salons durchaus nichts machte. Wie auf dem Lande, ſo war es bei ihr in der Stadt beſchaffen, ſie gab keine Geſell⸗ ſchaften, was kümmerte es ſie da, ob hier und dort die Fetzen herunterhingen, ihre Lieblinge mußten ja eine Unterhaltung haben! Von Niemandem konnte ſie ein Wort der Gegenrede vertragen, aber von ihren Lieblin⸗ gen ließ ſie ſich tyranniſiren. Sie wechſelte jeden Mo⸗ nat ihre Dienſtlente, das heißt, dieſe flohen freiwillig die Hundewirthſchaft. Nur Mamſell Liſette hatte Stand gehalten, ſie wavfeben eine zähe Natur. Frau von Heu⸗ ber's Neigung zu ihren vierfüßigen Lieblingen ging ſo


