Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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223 und Intereſſen erbitterten Feinden Thereſens, der Mam⸗ ſell Liſette und Stahl.

Am Eingang der Villa kam ihnen eine Magd ent⸗ gegen.

Iſt die gnädige Frau noch im Bette? liſpelte Manſell Liſette.

Nein, Fräulein, antwortete das Mädchen,die Gnädige ſitzt im blauen Zimmer.

Mamſell Liſette huſchte vorwärts, Stahl folgte ihr. Die Geſellſchafterin der alten wendete ſich zu dem Zimmer, von dem man auf die Veranda des Hauſes ge⸗ langte.

Noch bevor ſie dieſes Zimmer betreten, vernahmen

ſie das Bellen einer ganzen Hundeſchaar. Als Liſette die

Thüre öffnete, ſtürzte ihr ein halbes Dutzend ſolcher Vierfüßler der verſchiedenſten Racen und Größen mit lautem Gekläffe entgegen. Die Thiere ſprangen freudig zu ihr empor, und umkreisten mißtrauiſch knurrend und die Zähne entblößend den ebenfalls eintretenden Stahl.

Das hübſche, große Gemach bot einen ſeltſamen Anblick dar. Die Möbel waren koſtbar und von blauer Seide, aber Seſſel, Fauteuils und Sophas derart zer⸗ fetzt, daß ganze Stücke des theuren Stoffes von ihnen herabhingen.

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