Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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Flügelthüren der Stiege entgegenſtanden, Er befand ſich jetzt in einem Gemache, in dem Alles angehäuft zu ſein ſchien, was pomphafter Luxus und raffinirte Ge⸗ ſchmackloſigkeit im Verein zu bieten vermögen. Der Eingetretene blickte verdroſſen um ſich her, Dann ſtellte er ſeinen Hut auf einen Seſſel, legte die Hände auf den Rücken und ſchritt langſam im Saale auf und nieder, auf deſſen Sophatiſch bereits eine koſtbare Lampe brannte. Hm, murmelte er kopfſchüttelnd vor ſich hin, die Frau ſpielt die große Dame und fährt auf Beſuche, ſtatt ſich um die Wirthſchaft zu bekümmern, die Tochter galopirt mit Kavalieren in der Reitbahn, der Mann hat ein Geſchäft mit mir abzuthun, an dem ihm viel gelegen ſein muß, und läßt mich warten. Er iſt reich, er hat große Verbindungen, und doch, was wird bei ſolcher Lebensweiſe auf die Länge herausſchauen?! Hm, mein Franz iſt ſchon zu oft hierher gekommen, der Umgang mit dieſer Emanzipirten, wie ſich die übermüthigen, ver⸗ ſchwenderiſchen Weibsbilder ſchelten laſſen, hat ihm den Reſt gegeben, denn an Anlage, ſo ein Taugenichts zu werden, wie die Burſchen, die ſo nobel mit dem fertig zu werden wiſſen, was der Vater ſich ſauer verdient, hat es ihm ohnehin nicht gefehlt! Ich muß da einen Riegel vorſchieben!