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Herr ärgerlich undſtieg einige Stufen höher. Dann wen⸗ dete er ſich nochmals.
„Apropos,“ rief er,„wann war mein Sohn zuletzt hier?“
„Geſtern am Abend bis nach zehn Uhr, Euer Gna⸗ den!“ antwortete der Hausmeiſter⸗Portier, der am Fuße der Treppe ſtehen geblieben war.—„Der junge Herr von Weidner,“ fuhr er fort, indem ſich ſein liſtiger Blick wiederholte,„kamen mit dem Fräulein Ottilie aus dem Theater.“
„Hm!“ knurrte der Herr in gereiztem Tone und ſchob vollends die Treppe hinan.
Der feiſte Hausbeſorger ſchnitt ihm eine Fratze nach und brummte vor ſich hin:„Der Grobian, wenn er nicht ſo angeſehen auf dem Grund wär' und mein Herr nicht ſo viele Geſchichten mit ihm machte, und ſein Herr Sohn nicht ſo gute Trinkgelder gäbe, ich wollt' ihm ſchon—“
Er unterbrach ſich ſelber und grunzte dem langen Burſchen zu:„Geh' Anton, und ſag' der Pauline, ſie ſolle herunter kommen und den Herrn von Weidner unterhalten.“
Der Diener ſchlotterte vorwärts, der Hausmeiſter⸗ Portier kroch in ſein Kabinet.
Der Herr, welcher Weidner genannt worden war, hatte indeß im erſten Stock einen Salon betreten, deſſen


