24
daß er jedenfalls um halb neun Uhr zu Hauſe ſein werde.“
„Und es iſt alſo Niemand von der Familie da, mit dem ſich ein Wort reden ließe?“ fuhr der Herr nach⸗ denklich fort.
„Niemand— das heißt, das Fräulein Pauline iſt ſchon zu Hauſe, aber Euer Gnaden wiſſen wohl—“
„Was weiß ich?“
„Nun,“ verſetzte der Dicke, indem er die kleinen Augen liſtig zuſammenkniff und dabei verächtlich ſchmun⸗ zelte,„Euer Gnaden wiſſen doch ſelber, daß Fräulein Pauline nicht gar unterhaltlich iſt, zu einfach, und nicht wie ihre Schweſter das Fräulein Ottilie oder die andern gnädigen Herrſchaften. Sie bleibt auch für gewöhnlich in ihrem Zimmer, wenn ein Beſuch da iſt, und ſo hab' ich gemeint—“
„Behaltet Eure Meinung für Euch, Freund!“ un⸗ terbrach ihn der Herr barſch—„Ich möchte Euch gerade erſuchen, Fräulein Pauline meine Anweſenheit zu melden, und ihr zu ſagen, daß es mich freuen würde, wenn ſie mir geſtatten wollte, einige Worte mit ihr zu wechſeln. Verſtanden?“
„Ganz wie Euer Gnaden befehlen!“ ſagte der Dicke unterwürfig.
„Ich habe hier nichts zu befehlen!“ brummte der 1


