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Treppe zum erſten Stock empor. Die Wände bis hin⸗ auf ſind mit polirtem Stuck belegt, und tragen, wie in manchen vornehmen Hänſern, deren Inneres oft auch nicht von Ueberladung und Geſchmackloſigkeit frei iſt, an den Simſen Goldeinfaſſung und in halber Höhe zur Decke hier und dort Statuetten. Obſchon auf dieſen Aufgang ziemlich viel Luxus verſchwendet iſt, macht doch das Ganze den Eindruck des Improviſirten, ja man ſieht es dem ganzen Gebäude an, daß es alt iſt, und ſich nicht ſchicken mag in die moderne Uebertünchung, die ſtellenweiſe Umbauung und das augenblendende Flick⸗ werk von doch nur zweifelhafter Eleganz.
Und ſo iſt es mit den ſämmtlichen Salons, den Boudoirs, Empfangzimmern, den Kabineten dieſer Fabrikantenwohnung; überall prächtige Tapeten, groß⸗ muſterige Vorhänge, abenteuerlich moderne Möbel, glän⸗ zende Parketten, rieſige Trumeaux, tauſend kleine Gegen⸗ ſtände der Mode, aber das Eine in ſchreienden Farben, wenn auch das Andere geſchmackvoll, an dieſer Wand in reichen Goldrahmen die herrliche Schöpfung eines Ta⸗ lentes erſten Ranges, an jener, in gleich ſtolzer Umrah⸗ mung, die elende Farbenklexerei eines Stümpers, der für Trödler zu malen pflegt. Kurz, Alles iſt anmaßlich zuſammengehäuft, und gibt wohl Zeugniß von der Prunk⸗ liebe und Launenhaftigkeit der Bewohner jener Räume,


