Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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Das ganze Aeußere des Gebäudes, deſſen Vorder⸗ ſeite ausſchließlich vom Beſitzer und ſeiner Familie be⸗ wohnt ward, während die Seitentrakte Fabrik und Stal⸗ lung in ſich ſchloſſen, verkündete ſchon, daß es der Ei⸗ genthümer liebe, ſich mit einem gewiſſen kavalierartigen Glanz zu umgeben. Die hohen und breiten Fenſter des Parterre und erſten Stockes hatten an der Gaſſenfronte luxuriöſe Spiegelſcheiben, die Fagade war bis unter's Dach mit Bildhauerzierrath überladen, der umfangreiche Balkon des erſten Stockes hatte eine Einfaſſung von

reich ziſelirter Bronze. In der Einfahrt gelangte man

zu der Haupttreppe, indem man durch die Thüre einer Glaswand trat, aber man konnte die Schwelle dieſer Treppe nur überſchreiten, nachdem man angeläutet und ein auf den Ruf der Glocke herbeiwatſchelndes, mit krum⸗ men Beinen und dickem Kürbiskopfe ausgeſtattetes fett⸗ wanſtiges Weſen, das zwiſchen Hausmeiſter und Portier die Mitte hielt denn einen gallonirten Portier getraute ſich der Eigenthümer des Hauſes, ſo gern er auch hierin den Kavalier geſpielt hätte, doch nicht zu halten, da er die Nachrede der übrigen Fabrikanten und ſelbſt diejenige ſeiner Arbeiter fürchtete es für gut befunden hatte, Einem Einlaß zu gewähren. Wir ſchreiten mit der Freiheit, welche ſich Dichter und Leſer nehmen dürfen, über die mit Teppichen belegte