Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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Stirn gerunzelt, die ſchwarzen, buſchigten Augenbrauen zuſammengezogen hatte, wohlwollend zu nennen. Er

mochte ein Fünfziger ſein, denn unter ſeiner Kappe ſtah⸗

len ſich graue Locken hervor. Seine Haltung aber war

ſtraff, ſein Körper muskulös, und ſchien an Spannkraft

und Gewandtheit demjenigen eines kräftigen Jünglings nichts nachzugeben.*

Jetzt blickte dieſer Mann von dem Gatten auf die Frau; er ſah ſie wanken, ſeine Eiſenfinger lösten ſich von der Bruſt des jungen Mannes; er hatte gerade ſo viele Zeit, die von Neuem Ohnmächtige aufzufangen.

Helft mir, ſchrie der junge Mann entſetzt,o Gott, was beginnen?! Jeden Augenblick kann ihre Ent⸗ bindung vor ſich gehen! 3

Der breitſchulterige Alte zuckte zuſammen.

Und wie konnten Sie wagen, Herr, murmelte er heftig,mit Ihrer Frau in ſolcher Lage und ſo ſpät hie⸗ her zu gehen?

Ahnte ich denn, verſetzte der junge Mann,daß ſich hier ſo Unſeliges ereignen könne? Sie iſt erſt lhm ſiebenten Monat und nur der furchtbare Schreck! O mein Gott, ich werde Mutter und Kind zugleich ver⸗ lieren!

Und mit wenigen flüchtigen Worten theilte er dem