Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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Manne mit, was er von dem Ereigniß wußte, das ſich an der Baumgruppe zugetragen hatte.

Der Arbeiter blickte theilnahmsvoll auf die junge Frau, die ſich auch von dieſer Ohnmacht erholte. Dann ſagte er:Ich ſah und hörte nirgend etwas von dem Schurken, als ich herbeilief. Was hilft es, ihn aufſu⸗ chen, er wird ohnehin längſt über alle Berge ſein! Jetzt dürfen wir nur daran denken, der armen Frau zu hel⸗ fen. Der Weg nach Neuwaldegg iſt abſchüſſig, wir ha⸗ ben dahin ſo weit wie nach Pötzleinsdorf. Tragen wir ſie dorthin, wenn's noch möglich iſt!

Vorwärts! Barmherziger Gott! ſtöhnte die junge Frau, die ſich in Schmerzen wand.

Die beiden Männer hoben ſie behutſam auf und trugen ſie den mondbeglänzten Pfad entlang. Es war ein trauriger Marſch, während deſſen die Herzen in dumpfen Schlägen ſtets ängſtlich dem nächſten Augen⸗

blick entgegenpochten.

Erſchöpft und mit Schweiß bedeckt erreichten die Männer mit ihrer Bürde Pötzleinsdorf. Sie trugen die junge Frau zum nächſten, Wirthshauſe. Man ſchickte ſich an, die Hebamme des Dorfes zu holen.

Nein, nein! ächzte die Leidende.Nach Hauſe, ich werde das Fahren ertragen können!.

Fabrikanten und Arbeiter. I. 2