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Spiele der Laune, des Wizzes und der Satyre / von Johann Friedrich Schink
Entstehung
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Vorrede.

Solcher gluͤklicher Menſchen giebt es nun viele vom Hauſ' aus. Sie bringen den Frohſinn, als ein Erbtheil, mit auf die Welt. Ihrer Schnurren Wiz und Spottliebe bring' ich dann dieſe Schnur⸗ ren Wiz und Spottſpiele, als ein klei⸗ nes Scherflein, dar. Moͤgen ſie ſie nicht verſchmaͤhen, mogen ſie ihnen gewaͤhren, was ſie ſollen, und ihre heitern Stunden wenigſten um eine vermehren!

Es giebt aber auch manchen ehrlichen Mann, deſſen Talent gerade der Froh⸗ ſinn nicht iſt, der ſich erſt erwerben muß, was jene ſchon haben. Ihn aͤr⸗ gern die Narren mehr, als ſie ſollten, und Schiefſeherei, Querkoͤpſigkeit, Kabal und Bosheit ſtimmen ihn mißmuthig, duͤſter,

nluſtig und verdruͤßlich. Da thut nun eine Schnurre, ein luſtiger Einfall, Spott, der die Thoren, die ihn aͤrgern, auf die Finger klopft, und ein Taͤnzchen der Schief⸗ ſeher, Querkoͤpfe und Kabalenſchmiede un⸗ ter dem Geißelſchlage der Satyre, zuwei⸗ len eine wohlthaͤtige Wirkung. Sie regen ſein Lachen, und mit dem Lachen koͤmmt . auch