Teil eines Werkes 
3. Theil (1821)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

222

Unfern der Hauptſtadt lag das ſoge⸗ nannte Bergſchloͤßchen, ein Vergnuͤgung⸗ Ort, der, wegen ſeiner romantiſchen, aus elſen, Abgruͤnden und Dickigten beſtehen⸗ den Umgebung, ſehr beſucht war. Alfried fuͤhrte jetzt ſeine Minona dahin, denn ſie gingen auf dieſem Wege zugleich ihrem Freunde Rudolf entgegen, der, von Ge⸗ ſchaͤften nach der Stadt gefuͤhrt, heute ein⸗ treffen wollte. Noͤnnchen war nun voͤllig wieder hergeſtellt, doch blieb die Faͤhigkeit, ſich laut auszuſprechen, fuͤr immer ver⸗ ſchwunden, und damit ihrer Laufbahn, als Kuͤnſtlerin, ein ſchnelles Ziel geſetzt. Ein ſchmerzlicher Verluſt fuͤr die Buͤhne, fuͤr Alfried und ſie ſelbſt. Aber der Himmel iſt nur gerecht! ſagte Minona, auf dem Wege nach dem Bergſchloͤßchen, zu ihrem Gatten er hatte mir, ohne mein Ver⸗

dienſt und Zuthun, einen ſo reichen, uͤber⸗