Vetter Tieffuß ſprach um Mitternacht auch wieder zu, um nach dem allerſeitigen Befinden zu fragen und hoffte ſich, als Paulinens Retter, vergoͤttert zu ſehn. Die Familie aber ſchien es natuͤrlich und nur ei⸗
nen gemeinen Liebesdienſt darin zu finden,
daß er, drei Schritte weit von zwei Bluts⸗ Freundinnen entfernt„einen Weg einſchlug,
der ihn ſelbſt am ſchnellſten der Gefahr ent⸗ zog und ſie auf dieſem mit ſich nahm. Er ließ jetzt ſeine Lichter insgeſammt vor dem Hofrathe leuchten, welcher, ſinnend und wortkarg, im Lehnſtuhle ſaß und ſprach gleichſam mit Engelzungen; Wallow aber hatte fruͤher ſchon vernommen, daß Vetter Tieffuß ſein Pfund gemißbraucht habe und ein glaͤnzender Taugenichts worden ſey und gaͤhnte demnach den Gaukler, um ihn los zu werden, zu wiederholten Malen, herzhaft an. Als dieſer endlich den Huth ergriff, ge⸗
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