Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

7

Nichts ſchien Minonen gewiſſer, als daß

ihr guter Alfried entronnen und geborgen ſeyn muͤſſe, da man, vom Thaater aus, mit wenigen Schritten auf die Straße gelangen konnte. Aber der Erſehnte war um Mitter⸗ nacht noch nicht heimgekehrt und des Maͤd⸗ chens Sorge um ihn und um den Vetter

Wallow ward nun ernſter; auch fiel ihr je⸗

ner Traum auf's Herz, in dem der Zwirn

an ihrer Nadel, ploͤtzlich zum Aſchenfaͤdchen

verwandelt, davon flog. Jetzt kam Suſanne, welche die Neugierde nach der Brandſtelle ge⸗ fuͤhrt hatte, zuruͤck und verſicherte, die Schauſpieler insgeſammt unter den Loͤſchen⸗ den bemerkt zu haben. Schildwachen, Sturmfaͤſſer und Pferde haͤtten ſie nicht zu dieſen gelangen laſſen, dem Herrn Lieutenant aber, wolle ihr Bekannter, der Guͤter⸗Be⸗ ſchauer im Oberthore, noch um neun Uhr

auf dem Markte begegnet ſeyn.